Stadelhofen

Täuschend echte Waffen: Dreh zu Polterabend-Film beschäftigt Zürcher Polizei

Die Zürcher Polizei setzte Filmdreharbeiten mit Waffenimitationen ein Ende. Im Bild: eine Soft-Air-Gun. (Symbolbild)

Die Zürcher Polizei setzte Filmdreharbeiten mit Waffenimitationen ein Ende. Im Bild: eine Soft-Air-Gun. (Symbolbild)

Ein Paar, das am Freitagabend in Zürich einen Film für einen Polterabend drehen wollte, hat etwas übers Ziel hinausgeschossen: Der Mann streifte vermummt und mit täuschend echt aussehenden Imitationswaffen durch die Innenstadt - und rief die Polizei auf den Plan.

Eine Patrouille der Stadtpolizei setzte den Dreharbeiten kurz vor 21 Uhr ein Ende: Mit gezogenen Waffen setzten sie den 29-jährigen Schweizer ausser Gefecht. Er war mit Maschinengewehr und Pistole in der Nähe des Bahnhofes Stadelhofen herumspaziert.

Wie die Stadtpolizei am Samstag mitteilte, stellte sich schnell heraus, dass die Waffen nicht echt waren. Der Mann habe zusammen mit seiner Frau einen Film für einen Polterabend drehen wollen. Er wurde auf den Posten mitgenommen, befragt und wieder auf freien Fuss gesetzt, muss nun aber mit einem Strafverfahren rechnen.

Die Polizei weist in ihrer Mitteilung explizit darauf hin, dass Imitationswaffen selbst für geschulte Augen nicht von echten Waffen zu unterscheiden sind. Wer mit so etwas herumspaziere, begebe sich in grosse Gefahr - ganz abgesehen davon, dass es strafbar sei.

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