Auf Empfehlung der UBS habe die Swatch Group Anteile im Wert von 46.9 Millionen Franken erworben, schreibt das Handelsgericht Zürich in einer Medienmitteilung. Bei der Finanzkrise habe sie bei diesen Anteilen einen Verlust von exakt 24'808'940.85 Franken gemach. Diesen wollte Swatch von der UBS einklagen

Umstritten seien die Qualifikation des Rechtsverhältnisses, die Angemessenheit der Empfehlung durch die UBS AG sowie die Erfüllung von Informationspflichten durch die Die Finanzkrise und deren Folgen für die Bank wären voraussehbar gewesen, habe die Swatch Group argumentiert.

Das Gericht sei zum Schluss gekommen, dass es sich beim Rechtsverhältnis zwischen den Parteien um einen Anlageberatungsvertrag handle, und dass der Entscheid über die Anlage dem Kunden und nicht der Bank überlassen gewesen sei. Die bei der Empfehlung abgegebenen Informationen seien hinreichend gewesen, zudem sei die Swatch Group eine sachkundige und erfahrene Anlegerin.

Die UBS sehe sich vom Urteil des Zürcher Handelsgerichts bestätigt, das eine Schadenersatzklage der Swatch Gruppe abgewiesen hat, schreibt die SDA. Der Entscheid des Handelsgerichts bestätige die Position der UBS und befreie sie von den klägerischen Vorwürfen von Fehlverhalten.

"Weitere Kommentare halten wir nicht für angemessen, da wir Gerichtsverfahren nicht in den Medien austragen oder kommentieren", erklärte Sprecherin Dominique Scheiwiller am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. "Wir verweisen auf den Text des Urteils, das vom Gericht öffentlich gemacht werden wird."
(fwa)