Südstart
Südstartgegner lancieren Kampagne «Safety on ground»

Sicherheit am Boden darf gemäss dem Verein «Flugschneise Süd - Nein» (VFSN) nicht länger ein Tabuthema sein. Deshalb hat er am Freitag in Zürich seine Kampagne «Safety on ground» vorgestellt. Damit fordert er den Verzicht auf Südstarts geradeaus.

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Keystone

Auslöser für die Kampagne ist eine Studie, welche das Bundesamt für Zivilluftfahrt kürzlich vorgestellt hat, wie VFSN-Präsident Thomas Morf der Nachrichtenagentur sda sagte. Daraus sei hervorgegangen, dass die Sicherheit der Bevölkerung am Boden für die Beurteilung der Südstarts straight nicht berücksichtigt worden sei.

«Damit ist für den VFSN eine rote Linie überschritten worden», sagte Morf weiter. Es müsse doch im Flugverkehr dasselbe gelten wie im Strassenverkehr: der Schutz der Unbeteiligten. Die Bevölkerung am Boden könne doch nicht einfach missachtet werden.

Mit der Kampagne «Safety on ground» wolle man die Betroffenen von Zürich-Schwamendingen bis Uster und Affoltern am Albis aufrütteln und die Verantwortlichen - allenfalls mit einer Petition an den Bundesrat - zu einem Verzicht auf Südstarts straight bewegen. Für letztere besteht laut Morf keine Notwendigkeit.