Subventionen

Subventionen von 2,5 Millionen Franken für die Rote Fabrik sind gefährdet

Rote Fabrik in Wollishofen

Rote Fabrik in Wollishofen

Das Kulturzentrum Rote Fabrik in Zürich-Wollishofen kämpft mit finanziellen Problemen und ausbleibenden Besuchern. Die Stadt Zürich, welche das Zentrum jährlich mit 2,5 Millionen Franken unterstützt, hat nun der Roten Fabrik ein Ultimatum gestellt.

Vom Brand im Mai 2012, wo mehrere Künstlerateliers in Flammen aufgingen, konnte sich die Rote Fabrik in Zürich-Wollishofen offenbar nicht wirklich erholen.

Den Konzertsaal dürfen seit diesem Ereignis nur noch 900 Personen besuchen. Früher konnten die Veranstalter knapp 1300 Personen Einlass gewähren.

Die Folgen sind finanziell spürbar für das Kulturzentrum. Laut der Zeitung «Lokalinfo» soll das Vermögen von 400 000 Franken auf 24 000 gesunken sein.

Jetzt schreitet die Stadt Zürich ein. Sie subventioniert die Rote Fabrik mit einem Betrag von jährlich 2,5 Millionen Franken und ist im Vorstand der Roten Fabrik vertreten. Diese Gelder stehen nun auf der Kippe.

Die Stadt stellt nun Bedingungen, damit die Zahlung auch im kommenden Jahr erfolgen kann. Ein Sprecher des Präsidialdepartements erklärt gegenüber der «NZZ», dass man von der Roten Fabrik die vollständige Jahresrechnung 2012, ein der Situation angepasste Budget und die Einführung verbindlicher Controllinginstrumente fordere.

Von Seiten der Roten Fabrik zeigt man sich optimistisch. Die verlangten Unterlagen seien bereits nachgereicht worden und die Planung von festen Veranstaltungen mit Freelancern habe man mittlerweile auch im Griff. Nationalrätin katharina Prelicz-Huber, Vorstandsmitglied des Vereins IG Rote Fabrik, meint, dass man im Jahr 2014 einen Gewinn von 200 000 Franken anstrebe.

Meistgesehen

Artboard 1