Unwetter

Sturmtief Petra hält Zürcher Feuerwehren auf Trab: fast 200 Einsätzen

Für die Aufräumarbeiten wurden die lokalen Feuerwehren, sowie Unterhalts- oder Forstdienste aufgeboten. (Archivbild)

Für die Aufräumarbeiten wurden die lokalen Feuerwehren, sowie Unterhalts- oder Forstdienste aufgeboten. (Archivbild)

Das Sturmtief Petra hat in der Nacht auf Dienstag die Feuerwehren im Kanton Zürich auf Trab gehalten. Sie rückte zu fast 200 Einsätzen aus. Die Schäden halten sich aber in Grenzen.

«Die Schäden liegen im gewohnten Rahmen für solche Stürme», sagte Julia Graf, Mediensprecherin von Schutz und Rettung Zürich, auf Anfrage. Grösstenteils hatte die Feuerwehr mit umgestürzten Bäumen und Gerüsten zu tun, mit abgebrochenen Ästen und weggeblasenen Absperrungen.

Die Schäden verteilten sich gleichmässig auf den ganzen Kanton. Mit nur 19 Vorfällen glimpflich davon kam die Stadt Zürich.

Der Grossteil der Vorfälle ereignete sich zwischen zwei und vier Uhr nachts. Um die vielen Schadensmeldungen bewältigen zu können, stockte Schutz und Rettung mitten in der Nach die Einsatzzentrale personell auf.

Weniger stark gefordert war die Kantonspolizei. Bei ihr gingen um die 100 Meldungen ein. Auch hier ging es primär um Bäume und Bauabschrankungen. An zwei Orten im Zürcher Oberland fuhren Autofahrer in umgestürzte Bäume, einer verletzte sich. Und auf dem Zürichsee riss sich ein Boot los. Es konnte von der Seepolizei unbeschädigt wieder gesichert werden.

Bis auf den verletzten Autofahrer gab es im Kanton nach bisherigem Wissensstand keine Verletzten.

Nur 14 Ereignisse im Kanton Schaffhausen

Glimpflich verlief der Sturm im Kanton Schaffhausen. Der Polizei wurden insgesamt 14 Ereignisse gemeldet, wie sie mitteilte. Mehrheitlich handelte es sich auch hier um umgestürzte Bäume, umgekippte Bauabschrankungen oder Signaltafeln und weggewehte Gegenstände.

Für die Aufräumarbeiten wurden die lokalen Feuerwehren, sowie Unterhalts- oder Forstdienste aufgeboten. Zudem mussten einzelne Strassenabschnitte kurzzeitig gesperrt werden. Es wurde nach jetzigem Kenntnisstand niemand verletzt.

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