Vereinshaushalt

Street Parade schreibt wegen Terrorangst rote Zahlen

Street Parade 2016 von oben

Street Parade 2016 von oben

Unter anderem tragen erhöhte Sicherheitskosten und niedrige Besucherzahlen zum Verlust bei, den der Verein 2016 wohl verzeichnen wird.

Als Grund für den Verlust sehen die Organisatoren die Terroranschläge in Frankreich und Deutschland, die kurz vor der Street Parade verübt wurden. Man habe deswegen viel mehr für die Sicherheit ausgegeben als in anderen Jahren, zudem seien am Nachmittag weniger Besucher gekommen, sagt Epli: «Wir haben vor allem die Familien vermisst.» Bei diesen sei die Terrorangst wohl am stärksten gewesen.

Dadurch hätte die Street Parade weniger Getränke verkaufen können, als erhofft. Nun will der Verein einen Antrag für einen Beitrag des Lotteriefonds stellen. Bisher wurde die Street Parade, im Gegensatz zum Züri Fäscht, noch nie vom Kanton finanziell unterstützt.

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