Der 28-Jährige, der während der Zürcher Street Parade beim Schanzengraben in eine Schiffsschraube geriet, hatte offenbar kurz zuvor noch mit jemandem auf dem betreffenden Boot gesprochen. Beim nachfolgenden Unfall erlitt der Österreicher mittelschwere Beinverletzungen.

Gemäss ersten Erkenntnissen der Stadtpolizei Zürich schwamm der Mann verbotenerweise im Schanzengraben, wie sie am Montag mitteilte. Im Nachhinein habe er ausgesagt, er habe vor dem Unfall Kontakt mit mindestens einer Person auf dem mittelgrossen hellen Schiff gehabt, auf dessen Deck 10 bis 20 Leute gewesen seien.

Man habe ihm auch spontan ein Getränk offeriert, sagte der Mann weiter. Beim Trinken habe er sich dann am Boot festgehalten. Wenig später habe er sich bedankt und verabschiedet. Beim Wegschwimmen kam es dann zum folgenschweren Unfall. Dieser sei vom Bootsführer und den Gästen möglicherweise nicht einmal bemerkt worden, schreibt die Polizei. Sie hofft auf Zeugen.

Unfall-Bilanz der Street Parade

Unfall-Bilanz der Street Parade