Zürich

Strafverfahren gegen Helmuth Werner eingestellt

Werner war Präsident der reformierten Kirchgemeinde Industriequartier.

Werner war Präsident der reformierten Kirchgemeinde Industriequartier.

Helmuth Werner, Präsident des Quartiervereins Zürich Industrie, ist entlastet. Das Strafverfahren gegen ihn wegen Nötigung und Drohung wurde eingestellt.

Bei den verschiedenen Vorwürfen fehlte es entweder an den objektiven und/oder subjektiven Tatbestandsmerkmalen, wie die Staatsanwaltschaft schreibt. Gleichzeitig erfolgte noch ein Strafbefehl wegen mehrfachen Vergehens gegen das Waffengesetz. Die zuständige Staatsanwaltschaft I bestätigte am Montag entsprechende Meldungen in verschiedenen Medien.

Helmuth Werner wurde wurde wegen Besitzes verbotener Waffen mit 30 Tagessätzen zu 300 Franken und einer Busse von 2000 Franken bestraft. Die Geldstrafe wurde aufgeschoben mit einer Probezeit von zwei Jahren.

Werner war Präsident der reformierten Kirchgemeinde Industriequartier, bis er im Sommer 2013 vom Kirchenrat wegen Nötigung und ungetreuer Geschäftsführung angezeigt und suspendiert wurde. Daraufhin sass Werner zwei Wochen in Untersuchungshaft. Vorgeworfen wurden ihm "unhaltbare Personalführung" und "deutliche Kompetenzüberschreitungen".

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