Stadt Zürich
Strafanzeige gegen Mitarbeiter des städtischen Hochbaudepartements eröffnet

Gegen einen Mitarbeiter der Immobilien Stadt Zürich (IMMO) ist ein Strafverfahren eröffnet worden. Bei der Abrechnung von Aufträgen an externe Firmen wurden Unregelmässigkeiten entdeckt. Strafrechtlich relevante Verfehlungen könnten nicht ausgeschlossen werden, heisst es in einer Mitteilung.

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Immobilien Stadt Zürich hat ihren Sitz am Lindenhof 21.

Immobilien Stadt Zürich hat ihren Sitz am Lindenhof 21.

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Bei Abrechnungen des Mitarbeiters seien Hinweise auf Unregelmässigkeiten festgestellt worden, schreibt Immobilien Stadt Zürich in einer Mitteilung vom Dienstag. Die IMMO erstattete deshalb Strafanzeige gegen den Mann. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich hat ein Strafverfahren eröffnet.

Es handle sich bei dem Mann nicht um einen Kadermitarbeiter, sagte Marc Huber, Kommunikationsverantwortlicher der IMMO, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. "Auch geht es bei den möglichen betroffenen Aufträgen nicht um Grossprojekte." Der Mitarbeiter habe in seiner Funktion eine Finanzkompetenz von 2000 bis 5000 Franken.

Die Vergabe von grösseren Projekten wie etwa der Instandsetzung von Schulanlagen oder der Renovation von Amtshäusern läuft in der Stadt Zürich über das Amt für Hochbauten. "Die IMMO bearbeitet kleinere Aufträge im Rahmen der Unterhaltsarbeiten von Verwaltungsgebäuden oder des Einkaufs von technischen Geräten", sagte Huber.

Die IMMO ist eine Abteilung des städtischen Hochbaudepartements. Sie ist für das Management der städtischen Verwaltungsgebäude zuständig, aber auch für Schulhäuser, Sport- und Kulturbauten.