Winterthur
Störung in der Kläranlage: Ungereinigtes Abwasser fliesst in die Töss

In der Kläranlage Winterthur ist es am Dienstag zu einem Störfall gekommen: Während einer Stunde floss Abwasser in die Töss, das noch nicht gereinigt war. Der Vorfall sollte gemäss Angaben der Stadt vom Mittwoch aber keine Folgen für Mensch und Umwelt haben.

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Das Wasser hatte nur die erste von vier Reinigungsstufen durchlaufen. (Symbolbild)

Das Wasser hatte nur die erste von vier Reinigungsstufen durchlaufen. (Symbolbild)

KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA BELLA

Das Wasser, das in die Töss gelangte, hatte erst die erste von vier Reinigungsstufen durchlaufen. Bei dieser Stufe wird etwas mehr als die Hälfte des Drecks aus dem Abwasser gefiltert. Die andere Hälfte der Belastung landete somit im Fluss.

Weil die Töss zurzeit viel Wasser führt, wurde das Abwasser zum Glück stark verdünnt. Zudem sei die Wassertemperatur momentan kalt, so dass es zu keinen schädlichen Reaktionen gekommen sei.

Der Vorfall sollte somit keine Folgen haben. Stadtwerk Winterthur und das AWEL des Kantons werden die Lage aber weiter beobachten. Vorfälle mit solchen Auswirkungen seien selten, schreibt die Stadt. Die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Winterthur wird derzeit umgebaut.