Abstimmung
"Stoppt die Limmattalbahn" und "Mittelstandsinitiative" sind zustande gekommen

Im Kanton Zürich sind zwei kantonale Volksinitiativen zustande gekommen: Die "Mittelstandsinitiative - weniger Steuerbelastung für alle" der Jungfreisinnigen und die Initiative "Stoppt die Limmattalbahn - ab Schlieren!". Dies teilte die Direktion der Justiz und des Innern am Freitag im Amtsblatt des Kantons Zürich mit.

sda
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Bei der Einreichung der Initiative «Stoppt die Limmattalbahn – ab Schlieren» sind fünf Komiteemitglieder erschienen. Von links nach rechts: Präsident Bernhard Schmidt (parteilos, Dietikon), Arthur Hess (SVP, Dietikon), Marcel Achermann (SP, Dietikon), Heidemarie Busch (CVP, Schlieren) und Hans-Peter Amrein (SVP, Küsnacht Forch). DEG

Bei der Einreichung der Initiative «Stoppt die Limmattalbahn – ab Schlieren» sind fünf Komiteemitglieder erschienen. Von links nach rechts: Präsident Bernhard Schmidt (parteilos, Dietikon), Arthur Hess (SVP, Dietikon), Marcel Achermann (SP, Dietikon), Heidemarie Busch (CVP, Schlieren) und Hans-Peter Amrein (SVP, Küsnacht Forch). DEG

David Egger

Die Jungfreisinnigen wollen mit ihrer "Mittelstandsinitiative - weniger Steuerbelastung für alle" den Kanton Zürich im kantonalen Steuerwettbewerb besser positionieren. Erreicht werden soll dies mit einer Abflachung der untersten Progressionsstufen, einer Erhöhung des Freibetrags und der Streichung des höchsten Progressionssatzes. Der Mittelstand werde von 15 Prozent Steuerentlastung profitieren, schreiben sie in einer Mitteilung.

Die Limmattalbahn-Initiative will erreichen, dass die zweite Etappe der Limmattalbahn von Schlieren-Geissweid nach Killwangen-Spreitenbach AG nicht gebaut wird. Das Limmattal hat gemäss dem Initiativkomitee bereits einen gut ausgebauten öffentlichen Verkehr. Zudem zerschneide die parallel zur S-Bahn verlaufende geplante Bahn die Ortschaften im Limmattal.