Winterthur
Stimmvolk sagt Ja zur Bus-Brücke «Querung Grüze» – mitsamt separater Velounterführung

Die «Querung Grüze» in Winterthur kann gebaut werden: Die Stimmberechtigten haben mit 61,6 Prozent Ja-Stimmen grünes Licht für die ÖV-Brücke beim Bahnhof Grüze gegeben.

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Die Winterthurer Stimmbevölkerung gibt grünes Licht für ein Grossprojekt: die Querung Grüze kann gebaut werden.

Die Winterthurer Stimmbevölkerung gibt grünes Licht für ein Grossprojekt: die Querung Grüze kann gebaut werden.

Stadt Winterthur

Für das Brücken-Projekt stimmten 22'152 Winterthurer Stimmberechtigte, dagegen waren 13'770. Die Stimmbeteiligung betrug 52,3 Prozent.

Mit diesem Ja entstehen der Stadt Kosten von rund 5 Millionen Franken. Die Brücke kostet insgesamt zwar rund 60 Millionen. Der Hauptteil wird aber von Kanton und Bund übernommen.

Läuft nun alles nach Plan, wird die Brücke im Jahr 2025 in Betrieb genommen. Die Bus-Brücke bedient die beiden Mittelperrons des Bahnhofs Grüze und erschliesst gleichzeitig die geplante Haltestelle «Grüze Nord» an der Bahnlinie Winterthur-Frauenfeld.

Separate Velounterführung geplant

Konzipiert ist die Brücke für den Busverkehr. Velofahrerinnen und Velofahrer dürfen sie zwar ebenfalls benutzen, wegen der langen und steilen Rampen dürften sich aber nur wenige Velofahrer daran versuchen. Für die geplante Veloschnellroute zwischen der Innenstadt und Neuhegi ist deshalb noch eine separate Velounterführung geplant.