Landesmuseum

Stimmrechtsbeschwerde nicht ausgeschlossen

Das Landesmuseum in Zürich erhält einen Erweiterungsbau. (Archiv)

Das Landesmuseum in Zürich erhält einen Erweiterungsbau. (Archiv)

Christian Martin Gutekunst, Präsident des Referendumskomitees gegen den Ausbau des Landesmuseums, zeigte sich nach Bekanntwerden des Abstimmungsresultats enttäuscht. Er schliesst eine Stimmrechtsbeschwerde nicht aus.

Christian Martin Gutekunst, Präsident des Referendumskomitees, zeigte sich nach Bekanntwerden des Abstimmungsresultats enttäuscht.
Er habe daran geglaubt, dass sich das Volk von den Argumenten gegen das zusätzliche Bauvolumen auf dem Platzspitz überzeugen lasse. Er verstehe auch nicht, dass sich die Kantonalparteien von SVP und Grünen entgegen der einstigen Parole ihrer Stadtsektionen für den Beitrag ausgesprochen hätten. Und die Nein-Parole der Jungen SVP sei zu spät gekommen.

Ob nun einzelne Mitglieder des Referendumskomitees mit einer Stimmrechtsbeschwerde beim Bundesgericht den kantonalen Beitrag anfechten werden? «Das kann ich nicht ausschliessen», meinte Gutekunst gestern.

Auf der andern Seite erklärte Andreas Spillmann, der Direktor des Landesmuseums, er sei glücklich: «Wir freuen uns.» Zwar müsse man abwarten, ob die Abstimmung noch angefochten werde, doch dann könne man daran gehen, die einstweilen schubladisierten Pläne wieder hervorzunehmen und zu realisieren. «Wenn alles gut geht, fahren 2012 die Bagger auf», sagte er. (abr.)

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