Missbrauchsskandal

Stiftung Märtplatz erteilt Jürg Jegge Hausverbot

Jürg Jegge.

Jürg Jegge.

Sie ist sein Lebenswerk – doch nach Publikwerden der Missbräuche ist Jürg Jegge bei der Stiftung Märtplatz nicht mehr willkommen.

Die Stiftung Märtplatz ist das Lebenswerk Jürg Jegges. Die Einrichtung verhilft Jugendlichen mit Startnachteilen zu einer Lehre und zum Einstieg in das Berufsleben. Nun brechen die Verantwortlichen endgültig mit dem gefallenen Starpädagogen, der von einem ehemaligen Schüler des sexuellen Missbrauchs überführt worden ist: Gründer Jegge, der auf der anderen Seite des Dorfbachs wohnt, darf das Märtplatz-Areal in Freienstein ZH seit dieser Woche nicht mehr betreten.  

Der Leiter der Institution, Kuno Stürzinger, begründet die Massnahme gegenüber der SonntagsZeitung: «Es sind uns einzelne Lehrlinge bekannt die selber, bevor sie zum Märtplatz kamen, missbraucht wurden. Ihnen können wir nicht zumuten, dass sich ein geouteter Täter an ihrem Arbeitsplatz aufhält.» Jürg Jegge habe das Rayonverbot zur Kenntnis genommen.

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