Lehrlingsausbildung

Stiftung Bühl startet Pilotprojekt für Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen

Die Jugendlichen werden durch einen Coach unterstützt. (Symbolbild)

Die Jugendlichen werden durch einen Coach unterstützt. (Symbolbild)

«PassParTous» heisst das Ausbildungsprojekt, welches die Stiftung Bühl zusammen mit drei Partnern im August begonnen hat. Das Ziel: Jugendlichen mit Förderbedarf eine Lehre im ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Die Stiftung Bühl aus Wädenswil hat drei Partner gefunden, die bei "PassParTous" mitmachen und jeweils zwei Lehrstellen anbieten. In der Migros, den Alterszentren der Stadt Zürich (ASZ) und der Tertianum Gruppe können Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen Lehren in Detailhandel, Hauswirtschaft und Seniorenbetreuung machen.

Die Stiftung Bühl stellt einen Coach zur Verfügung, der die Jugendlichen unterstützt. Die Lehrlinge und Lehrtöchter müssen mindestens 16 Jahre alt sein, motiviert, über gute soziale Kompetenzen verfügen und das Anrecht haben auf eine erstmalige Ausbildung, die durch die IV finanziert wird.

"Statt in einer geschützten Umgebung arbeiten die Jugendlichen in einem Grossbetrieb", heisst es in der Mitteilung der ASZ vom Dienstag. Alle Lehrstellen für dieses Jahr sind bereits vergeben.

Die Stiftung Bühl besteht seit 1870. Sie setzt sich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein, die geistig behindert sind oder eine Lernbehinderung haben.

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