Der Kanton Zürich hat die im Vorjahr gut gemachten sechs Ränge verteidigt und steht weiterhin auf dem 10. Rang.

Die Verbesserung beim Einkommensindex hat sich zwar nicht rangmässig ausgewirkt, aber die Position Zürichs im breiten vorderen Mittelfeld aller Kantone gefestigt, wie es in der Mitteilung der Finanzdirektion vom Donnerstag heisst.

Positiv zu Buche schlägt die Erhöhung des Kinderabzugs sowie die Tatsache, dass 37 Zürcher Gemeinden den Steuerfuss reduzierten und nur 13 ihn erhöhten, wie der Steuerbelastungsmonitor 2014 zeigt. Dieser wurde vom BAK Basel im Auftrag der Zürcher Finanzdirektion erstellt.

Gemäss der Studie ist der Steuertarif im Kanton Zürich nach wie vor "sehr mittelstandsfreundlich". Bei Einkommen von 60'000 bis 200'000 Franken sei die Besteuerung "moderat".

Beim Vergleich der Belastungen in den Kantonshauptorten liegt die Stadt Zürich trotz ihres im innerkantonalen Vergleich überdurchschnittlich hohen Steuerfusses beispielsweise bei den ledigen Steuerpflichtigen mit einem Einkommen von 50'000 bis 70'000 Franken auf dem dritten Rang. Nur Schwyz und Zug schneiden günstiger ab.

Durchwegs schlechter klassiert ist der Kanton Zürich bei den sehr hohen und den tiefen Einkommen. Bei der Vermögenssteuerbelastung belegt Zürich unverändert den sechsten Rang. Er kann gemäss Studie bei Vermögen bis einer Million Franken mit den Tiefsteuerkantonen Zug und Schwyz mithalten, schneidet ab 5 Millionen Franken aber zum Teil deutlich schlechter als alle Nachbarkantone ab.

Bei der Unternehmenssteuerbelastung liegt der Kanton Zürich auf dem 21. Rang. Dank einer minimalen Senkung der Kirchensteuersätze hat er das Tessin überholt.

Die wichtigen Konkurrenten beim Wettbewerb um Unternehmensstandorte wie die Stadtkantone Basel und Genf sowie die Waadt liegen weiterhin hinter Zürich. Im internationalen Vergleich kenne Zürich unverändert eine tiefe Unternehmenssteuerbelastung, schreibt die Finanzdirektion.