Zürich

Stellenabbau am Universitätsspital Zürich eingeleitet

Der Stellenabbau am Universitätsspital Zürich wird eingeleitet

Der Stellenabbau am Universitätsspital Zürich wird eingeleitet

Die Ende Januar angekündigte Abbau von bis zu 150 Vollzeitstellen am Uni-Spital Zürich (USZ) soll zu 50 Prozent über die natürliche Fluktuation und zu 13 Prozent über Kündigungen erfolgen. Dies haben Spitalrat und die Spitaldirektion beschlossen.

28 Prozent des Personalabbaus erfolge über weitere Massnahmen, etwa durch die Reduktion des Pensums oder Personalausleihe, schreibt das USZ in einer Mitteilung. 9 Prozent der Stellen will das Spital über vorzeitige Pensionierungen kürzen.

Gleichzeitig wolle man sich darum bemühen, gekündigten Personen eine andere Stelle innerhalb des USZ zu vermitteln. Der Abbau betrifft gemäss gegenwärtigem Stand zu 37 Prozent die Verwaltung, zu 26 Prozent die Pflege, zu 19 Prozent die Ärzteschaft und zu 18 Prozent die medizinisch-technischen und medizinisch-therapeutischen Berufe (MTTB).

Dem Beschluss vorausgegangen waren zwei Konsultationsverfahren mit den Sozialpartnern sowie ein Gespräch mit dem Aktionskomitee der Mitarbeitenden mit Unterstützung der Personalverbände VPOD und SBK. Am 10. Mai habe die Spitaldirektion dann die Umsetzung des notwendigen Stellenabbaus beschlossen.

Mit dem Abbau will die Direktion den für 2011 erwarteten Verlust von 48 Millionen Franken auffangen. Insgesamt bietet das Unispital gut 4800 Vollzeitstellen.

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