Politwerbung
Statt Trikotsponsor schmückt eine Politwerbung die FCZ-Leibchen

Da der FC Zürich momentan noch keinen Trikotsponsor gefunden hat, druckte er kurzerhand eine Wahlempfehlung zur Stadion-Abstimmung vom kommenden September auf die Leibchen der Fussballer. Dem FCZ droht nun eine Geldstrafe.

Patrick Schlumpf
Merken
Drucken
Teilen
Torschütze Mario Gavranovic bejubelt mit seinem Sturmpartner Chermiti das 1:0 gegen Thun. Auf seiner Brust steht die Wahlempfehlung für den 22. September.

Torschütze Mario Gavranovic bejubelt mit seinem Sturmpartner Chermiti das 1:0 gegen Thun. Auf seiner Brust steht die Wahlempfehlung für den 22. September.

Keystone

Hielt sich der FCZ vor und nach der Abstimmung zum Hooligan-Konkordat noch bedeckt, setzt er nun bei der kommenden Abstimmung um das geplante Fussballstadion ein klares Zeichen.

Auf der Vorderseite des weiss-blauen FCZ-Trikots sticht keine Werbung ins Auge, sondern der Wahlslogan «JA zum Stadion!». Das Problem bei diesem Abdruck: Politwerbungen sind gemäss dem Reglement der Swiss Football League verboten. Dem FC Zürich droht als mit Sicherheit eine Strafe nach dieser Aktion.

Bereits vor einem Jahr wurde der FC Sion mit 20'000 Franken gebüsst, weil er auf seinem Trikot gegen die Zweitwohnungsinitiative geworben hatte.