Verkehr
Stadtzürcher Beitrag an Einhausung Schwamendingen erhöht sich

Die 39,8 Millionen Franken, welche das Stadtzürcher Stimmvolk 2006 mit 83 Prozent bewilligt hat, reichen für die Realisierung der Einhausung Schwamendingen längst nicht mehr aus. Der Stadt-Anteil erhöht sich nun auf 64,8 Millionen.

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Projekt-Skizze der Einhausung Schwamendingen.

Projekt-Skizze der Einhausung Schwamendingen.

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Die Bauteuerung hat den ursprünglich bewilligten Betrag mittlerweile auf 46,3 Millionen Franken anschwellen lassen. Nun beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat eine weitere Erhöhung um 18,5 Millionen, wie er am Mittwoch mitteilte. Die Beitragserhöhung gilt unter dem Vorbehalt, dass Bund und Kanton ihre Beiträge ebenfalls anheben.

Seit Anfang 2010 ist das Bundesamt für Strassen, ASTRA, für das seit Jahren hängige Einhausungsprojekt zuständig. Mit der detaillierten Ausarbeitung zeigte sich, dass einige Anpassungen nötig waren. Unter anderem gelten mittlerweile schärfere Anforderungen an die Tunnelsicherheit, der Baugrund erwies sich als schwieriger und der Landbedarf als grösser als angenommen.

Kostenaufteilung bestätigt

Die Gesamtkosten stiegen damit von ursprünglich 205,5 Millionen auf 298 Millionen Franken. Wie es in der Mitteilung heisst, haben Bund, Kanton und Stadt Zürich den bisherigen Kostenteiler bestätigt: Der Bund zahlt 56 Prozent, der Kanton 24,6 Prozent und die Stadt 19,4 Prozent.

Zu den 57,8 Millionen Franken, welche die Stadt Zürich aufgrund dieses Verteilschlüssels zu zahlen hat, kommen sieben Millionen dazu für Fusswege zwischen Aussenwand der Einhausung und erster Häuserzeile sowie für Verschiedenes und Reserve.

Vom 18. März bis zum 2. Mai erfolgt die Planauflage des Einhausungsprojekts. Läuft alles nach dem Wunsch der Zuständigen, folgen das Plangenehmigungsverfahren und die Detailprojektierung bis Ende 2012, die Ausschreibung 2013/14.

Nach einer Bauzeit von fünf Jahren kann dann die Einhausung frühestens 2018/19 eröffnet werden. Allerdings können Beschwerden die seit vielen Jahren vorgesehene Verkehrsberuhigungsmassnahme für das Quartier Schwamendingen verzögern.