Die Stadt Zürich sei als Arbeitgeberin gut unterwegs, heisst es denn auch in einer Mitteilung vom Mittwoch. Um die Lohngleichheit weiter sicherzustellen, werde die Stadt Zürich die Ergebnisse in den kommenden Jahren erneut überprüfen, wird Finanzvorsteher Daniel Leupi (Grüne) zitiert.

Die Lohngleichheit zwischen Frau und Mann ist ein Ziel des städtischen Gleichstellungsplans 2014-2018 und in der von der Stadt im Jahr 2016 unterzeichneten nationalen Charta der Lohngleichheit im öffentlichen Sektor.

In Zürich verdienen Frauen im Durchschnitt 10,6 Prozent weniger als die Männer, 10,0 Prozent sind Faktoren wie das Kompetenzniveau, die berufliche Stellung, die Anzahl Dienstjahre, das Ausbildungsniveau oder die Berufserfahrung. 0,6 Prozent des Lohnunterschieds sind nicht erklärbar.

Schweizweit beträgt der nicht erklärbare Lohnunterschied derzeit 7,4 Prozent, was rund 7000 Franken pro Jahr entspricht, wie es bei einer Medienkonferenz des Bundes im Juli hiess. Der Bundesrat will nun grössere Unternehmen verpflichten, regelmässig die Löhne zu analysieren.

Die Überprüfung der Lohngleichheit beim Personal der Stadtzürcher Verwaltung erfolgte mit der Analysemethode "Logib" des Bundes.