Zum ersten Mal überhaupt seit Erfassen der Besucherzahlen wurde diesen Sommer die Marke von zwei Millionen Eintritten erreicht - und zwar bereits am 20. August. Bis zum Ende der Saison am gestrigen Sonntag registrierten die Badis der Stadt Zürich insgesamt 2'268'669 Eintritte, wie das Sportamt am Montag mitteilte.

Im Vergleich zum letzten Rekordjahr von 2015 sind die Besucherzahlen um über 413'000 gestiegen. In diesem Jahr wurden also 23 Prozent mehr Eintritte gezählt. Nicht miteinberechnet wurden dabei die Besucherzahlen des Seebads Enge und der Männerbadi Schanzengraben, weil diese nicht vom Sportamt betrieben werden.

Absoluter Spitzenreiter war das Wochenende vom 30. Juni auf den 1. Juli: Mehr als 113'000 Badegäste zog es an diesen Tagen in eines der Zürcher Sommerbäder. "Diese Zahlen belegen eindrücklich, dass Zürich eine einzigartige Bäderstadt ist," wird Filippo Leutenegger (FDP), Vorsteher des Schul- und Sportdepartements in der Mitteilung zitiert.

Als Aufsteiger der Saison bezeichnet werden, kann das sanierte und wiedereröffnete Freibad Heuried: Mit 169'388 Eintritten zählte das Freibad in Zürich-Wiedikon fast doppelt so viele Gäste wie in der Saison vor dem Umbau. Am meisten Wasserratten zog es aber ins Standbad Mythenquai mit 307'116 Eintritten.

Zum Baden müssen die wasserbegeisterten Zürcherinnen und Zürcher in den nächsten Monaten in den momentan noch 19 Grad warmen See oder eines der Hallenbäder. Die Strandbäder Mythenquai und Tiefenbrunnen bleiben aber auch im Herbst und Winter als Parkanlagen zugänglich, bevor dann am 11. Mai 2019 die nächste Sommersaison startet.