Zürich

Stadtzürcher sagen zu allen drei Vorlagen Ja

Stadt Zürich soll genossenschaftlichen Wohnungsbau fördern

Stadt Zürich soll genossenschaftlichen Wohnungsbau fördern

Die Zürcherinnen und Zürcher wollen den gemeinnützigen Wohnungsbau noch mehr fördern, sie sind bereit, für ihre Blaue-Zone-Parkkarten etwas mehr zu bezahlen, und sie möchten einen neuen Platz im Quartier Altstetten.

Mit überwältigendem Mehr von 75,9 Prozent Ja hiessen die Stimmberechtigten der Stadt den wohnpolitischen Grundsatzartikel gut. Er verlangt eine schrittweise Erhöhung des Anteils gemeinnütziger Wohnungen von heute knapp einem Viertel auf einen Drittel.

Die Parkkartenverordnung erreichte einen Ja-Stimmen-Anteil von 58,5 Prozent. Die Karten für Anwohnerinnen und Anwohner kosten knüftig 5 Franken mehr im Monat. Der Jahrespreis steigt von heute 240 auf 300 Franken. Anderseits kommt das Gewerbe günstiger weg. Die Gewerbekarte für maximal sechs Fahrzeuge kostet neu 480 Franken (heute 600). Neu gibt es eine Gewerbekarte für ein Fahrzeug für 360 Franken.

Ebenfalls gutgeheissen wurde mit 59,5 Prozent Ja-Stimmen-Anteil ein Objektkredit von knapp 4 Millionen Franken für die Erstellung des Vulkanplatzes beim Bahnhof Altstetten und der Endhaltestelle des neuen Trams Zürich-West. Einerseits soll er als Umsteigeplatz dienen, anderseits das Quartier als Treffpunkt und Erholungsraum beleben.

Die Stimmbeteiligung lag am Sonntag bei rund 43 Prozent.

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