Katholische Kirchgemeinde

Stadtzürcher Kirchen setzen auf erneuerbare Energie - für 13 Millionen Franken

Bei anstehenden Renovations- und Bauvorhaben will man bei katholischen Kirchgemeinden in der Stadt Zürich vermehrt erneuerbare Energien nutzen. (Bild: Aussicht auf die beiden Kirchen Fraumünster und St. Peter mit Blick auf den Zürichsee und das Alpenpanorama)

Bei anstehenden Renovations- und Bauvorhaben will man bei katholischen Kirchgemeinden in der Stadt Zürich vermehrt erneuerbare Energien nutzen. (Bild: Aussicht auf die beiden Kirchen Fraumünster und St. Peter mit Blick auf den Zürichsee und das Alpenpanorama)

Die katholischen Kirchgemeinden in der Stadt Zürich nutzen verstärkt erneuerbare Energiequellen. Die Investitionen für Energiecoaching, Sanierungen und Geräte belaufen sich auf rund 13 Millionen Franken, wie der Stadtverband der katholischen Kirche am Dienstag mitteilte.

Die 23 katholischen Kirchgemeinden in der Stadt Zürich versuchen, bei allen anstehenden Renovations- und Bauvorhaben, erneuerbare Energiequellen stärker zu nutzen. Der katholische Stadtverband finanziert die Mehrkosten.

Im Vorfeld von Renovations- und Bauprojekten können die Kirchgemeinden auf ein Energiecoaching zurückgreifen, das Stadtverband und Stadt Zürich zusammen entwickelt haben. Ein Energieberater eruiert dabei Bedürfnisse und Schwachstellen der bestehenden Anlagen.

In der Leimbacher Kirchgemeinde Maria Hilf ist bereits eine Luft-Wärmepumpe am Werk, die Pfarreigebäude Peter und Paul am Stauffacher wurden einem Wärmeverbund angeschlossen, der durch eine Erdsonde gespiesen wird. Energie von oben wandeln die Photovoltaik- und Solaranlagen der Kirchgemeinden in Altstetten, Wollishofen und Höngg in Strom um. In Wipkingen soll bald eine folgen.

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