Die Vorlage sieht den Umbau und die Sanierung der beiden miteinander verbundenen Gebäude vor. Es wird mit Kosten von 165 Millionen Franken gerechnet. Hinzu kommt ein Beitrag für das benötigte Tonhallen-Provisorium (maximal 1,65 Millionen). Zudem soll die bestehende Trägerschaft des Kongresshauses entschuldet werden (73 Millionen).

Dem 240-Millionen-Paket stimmte das Stadtparlament im Januar klar zu. Einzig die SVP war dagegen.

Die Zürcherinnen und Zürcher entscheiden am 5. Juni auch darüber, ob die bestehende privatrechtliche durch eine neu öffentlich-rechtliche Kongresshaus-Stiftung abgelöst werden soll. Im Weiteren befinden sie über einen Kredit von 23,6 Millionen Franken, um beim Pflegezentrum Bombach in Zürich-Höngg ein Haus für die Betreuung von Demenzkranken zu errichten.

Schliesslich unterbreitet der Stadtrat den Stimmberechtigten noch drei Energievorlagen - unter anderem den Ausstieg der Stadt Zürich aus der Atomenergie bis 2034.