Winterthur
Stadtwerk Winterthur investierte viel in erneuerbare Energien

Stadtwerk Winterthur hat das Geschäftsjahr 2014 mit einem Gewinn von 18,4 Millionen Franken abgeschlossen. Dazu haben gute operative Ergebnisse sowie einmalige Einflüsse beigetragen. Der Stadt wurden 14,1 Millionen abgeliefert.

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Kehrichtverbrennungsanlage der Stadtwerke Winterthur. (Archiv)

Kehrichtverbrennungsanlage der Stadtwerke Winterthur. (Archiv)

Zürcher Abfallverwertungsverbund (ZAV)

Einen 42-Millionen-Franken-Beitrag leistete Stadtwerk Winterthur an die Sanierung der städtischen Pensionskasse, wie die Institution am Donnerstag mitteilte. Die Mittel wurden dem Eigenkapital entnommen.

Bei den einmaligen Einflüssen hat nicht alles positiv zu Buche geschlagen. Unter anderem verursachte ein Grossbrand im Bunker der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) grosse Schäden - die Anlage musste fast zwei Monate stillgelegt werden.

Stadtwerk Winterthur investierte im Berichtsjahr viel in die Produktion erneuerbarer Energien. Aus dem zur Verfügung stehenden Kredit von 90 Millionen Franken wurden drei Fotovoltaik-Anlagen bewilligt. Sie werden laut Mitteilung jährlich knapp eine Million Kilowattstunden Solarstrom produzieren.

Die neue Kompogasanlage, an der Stadtwerk Winterthur beteiligt ist, nahm im Oktober ihren Betrieb auf. Pro Jahr werden sieben Millionen Kilowattstunden Biogas aus Grüngut gewonnen und ins städtische Gasnetz eingespeist.