Zürich
Stadtrat will neue Busgarage und Werkhof für 57 Millionen - Volk hat das letzte Wort

Der Zürcher Stadtrat will die VBZ-Busgarage Hardau und den ERZ-Werkhof an der Bienenstrasse durch einen gemeinsamen Neubau ersetzen. Dafür beantragt er dem Gemeinderat 57,4 Millionen Franken. Das letzte Wort hat aber das Volk.

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Die VBZ-Busgarage Hardau an der Bienenstrasse in Zürich.

Die VBZ-Busgarage Hardau an der Bienenstrasse in Zürich.

Screenshot/Google Maps

Für die VBZ-Busflotte ist es schon seit einigen Jahren zu eng in der Garage Hardau. Die Flotte wächst kontinuierlich. Bald sollen auch noch die Linien 69 und 80 elektrifiziert werden, was zusätzliche Abstellfläche benötigt.

Für eine Erweiterung der Busgarage eignet sich gemäss Mitteilung des Stadtrates vom Mittwoch das unmittelbar angrenzende Areal zwischen Herdern- und Bienenstrasse. Es gehört ebenfalls der Stadt.

Stützpunkt für die Stadtreinigung

Um dieses Grundstück optimal auszunützen, will der Stadtrat die Garagen-Erweiterung gleich mit einem Ersatzneubau für den ERZ-Werkhof an der Bienenstrasse kombinieren. Dieser Werkhof ist Hauptstützpunkt für die Stadtreinigung in den Kreisen 3,4,5 und 9 - und für heutige Bedürfnisse veraltet.

Geplant ist für Garage und Werkhof ein eingeschossiger Neubau mit geschlossener Fassade, so dass die Umgebung vom Betriebslärm verschont wird. Auf dem Dach der Busgarage sind Solarzellen geplant. Die Wärme soll aus dem Wärmeverbund Hardau kommen.

Abstimmung Juni 2018

Das letzte Wort hat bei diesem Projekt das Volk. Voraussichtlich im Juni 2017 soll über die Vorlage abgestimmt werden. Bei einem Ja könnte noch im selben Jahr mit dem Bau begonnen werden. Im Herbst 2020 soll der Neubau dann in Betrieb genommen werden. Was mit dem frei werdenden Areal an der Bienenstrasse passiert, ist noch offen.