Zürich
Stadtrat will effizientere Verkehrslenkungs-Massnahmen

Die Stadt Zürich fordert effizientere Massnahmen zur Verkehrslenkung, so etwa Mobility-Pricing, CO2-Abgaben auf Treibstoffe und dergleichen. Dies schreibt sie in ihrer Vernehmlassungsantwort an den Bundesrat zur Energiestrategie 2050.

Merken
Drucken
Teilen
Rosengartenstrasse

Rosengartenstrasse

abr

Die Massnahmen, die der Bund in Sachen Mobilität vorschlage, genügten nicht, macht der Stadtrat laut Mitteilung vom Donnerstag geltend. Sie beschränkten sich im Wesentlichen auf tiefere CO2-Emissionszielwerte pro gefahrenen Kilometer.

Denke man an die prognostizierte Verkehrszunahme, sei dies aber "weder glaubwürdig noch genügend wirksam". Unabdingbar sei eine Verringerung der Anzahl gefahrener Kilometer.

Im weiteren verlangt der Zürcher Stadtrat einen stärkeren Einbezug von Städten und Gemeinden in die Energiepolitik. Immerhin bezögen gegen 60 Prozent der Schweizer Bevölkerung ihren Strom von einem Energieversorger in kommunalem Besitz. Auch für den Bezug von Globalbeiträgen und Finanzhilfen an Einzelprojekten sollten Städte und Gemeinden genauso berechtigt sein wie Kantone.