Winterthur
Stadtrat will 173'000 Franken für die Landesausstellung «Nexpo» ausgeben.

Der Winterthurer Stadtrat will weiterhin bei der Landesausstellung «Nexpo» mitmachen. Für die nächste Planungsphase, die bis 2022 dauert, beantragt er beim Gemeinderat nun 173'000 Franken. Ausgegeben wird das Geld aber nur, falls das Projekt überhaupt weitergeführt wird.

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Das Budget des Vereins «Nexpo - die neue Expo» für diese Fundierungsphase beträgt rund 4,5 Millionen Franken.

Das Budget des Vereins «Nexpo - die neue Expo» für diese Fundierungsphase beträgt rund 4,5 Millionen Franken.

Keystone

In der anstehenden Phase, der «Fundierungsphase», soll die «Nexpo» inhaltlich und organisatorisch weiterentwickelt werden. Geplant ist eine Webplattform, um die Bevölkerung möglichst früh in das Grossprojekt einzubeziehen. Auf der Plattform sollen Ideen eingebracht und diskutiert werden.

Das Budget des Vereins «Nexpo - die neue Expo» für diese Fundierungsphase beträgt rund 4,5 Millionen Franken. Der Anteil der Stadt Winterthur daran beträgt 173'000 Franken. Ob die «Nexpo» tatsächlich zustande kommt, ist allerdings noch nicht abschliessend geklärt. Im Februar wird der Vereinsvorstand entscheiden, ob das Grossprojekt weitergeführt wird.

Die Idee einer Landesausstellung unter dem Namen «Nexpo», kurz für «die neue Expo», wurde 2016 lanciert. Daran beteiligt sind die zehn grössten Städte, also Zürich, Basel, Bern, Biel, Genf, Lausanne, Lugano, Luzern, Winterthur und St. Gallen. Durchgeführt werden soll die Landesausstellung in zehn bis fünfzehn Jahren.