Zürich
Stadtrat unterstützt FCZ-Campus mit 4 Millionen Franken

Der Zürcher Stadtrat will den FCZ-Campus im Heerenschürli in Schwamendingen unterstützen: Er beantragt dem Gemeinderat, die 2200 Quadratmeter Land für vierzig Jahre im Baurecht abzugeben. Für die Nutzung des Landes will der Stadtrat 28'000 Franken pro Jahr verlangen.

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Der FCZ-Campus soll auf einem Teil des ungenutzten Sandplatzes des Heerenschürli in Schwamendingen entstehen. Der FC Zürich rechnet mit Gesamtkosten von 12 Millionen Franken.

Der FCZ-Campus soll auf einem Teil des ungenutzten Sandplatzes des Heerenschürli in Schwamendingen entstehen. Der FC Zürich rechnet mit Gesamtkosten von 12 Millionen Franken.

Stadt Zürich

Zudem soll die Stadt auch noch einen finanziellen Beitrag leisten. Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat, ein rückzahlungspflichtiges Darlehen in der Höhe von 2 Millionen Franken zu gewähren, wie er am Mittwoch mitteilte. Weitere 2 Millionen Franken sollen als Investitionsbeitrag gesprochen werden.

Diese Unterstützung ist somit gleich hoch wie jene, die auch der Stadtrivale GC beim Bau seines Campus in Niederhasli erhielt.

Der FCZ rechnet für sein Projekt mit Gesamtkosten von 12 Millionen Franken. Der FCZ-Campus soll auf einem Teil des ungenutzten Sandplatzes des Heerenschürli entstehen. Genutzt werden soll die neue Trainingsinfrastruktur von der Super-League-Mannschaft, der Nationalliga A der Frauen sowie von U15- bis U21-Teams.

Bis der FCZ-Campus steht, muss die erste Mannschaft weiter in provisorischen Verhältnissen auf der Rasensportanlagen Allmend-Brunau und in der Saalsporthalle trainieren. Die Frauen und der Nachwuchs sind heute schon auf dem Heerenschürli, allerdings ohne optimale Bedingungen.

Vom Bau des FCZ Campus profitieren auch andere Vereine: Im Heerenschürli werden so Garderobenkapazitäten frei, die neu vergeben werden können.