Gsamtverkehrskonzept

Stadtrat und Regierungsrat stimmen dem Gesamtverkehrskonzept zu

Künftig soll der Verkehr vor der Stadtgrenze stoppen

Künftig soll der Verkehr vor der Stadtgrenze stoppen

Das neue Gesamtverkehrskonzept für die Stadt Zürich hat eine wichtige Hürde genommen: Am Freitag haben Stadträtin Ruth Genner und Regierungsrat Ernst Stocker einem ersten, umfangreichen Entwurf zugestimmt. Die Massnahmen kosten 1 Milliarde Franken.

Das Konzept hat zum Ziel, den Autoverkehr in der Stadt Zürich innerhalb von zehn Jahren um zehn Prozentpunkte zu reduzieren, von heute 36 auf 26 Prozent. Die Stimmberechtigten hatten diese Reduktion im September verlangt, indem sie die so genannte «Städteinitiative» annahmen.

Plan lässt sich «kaum einhalten»

In einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger» vom Montag dämpft die Grüne Stadträtin Genner jedoch die Erwartungen. Die Schwierigkeit liege in der zeitlichen Abfolge, im Fahrplan. «Er lässt sich kaum einhalten, vor allem aus finanziellen Gründen.» Besonders beim öffentlichen Verkehr kämen enorme Kosten auf Zürich zu. Zudem sei die «Städteinitiative» kein Persilschein: «Nicht jedes gewünschte Projekt wird jetzt realisiert.»

Stadt und Kanton müssen zusammenarbeiten

Statt die Initiative nur den Zürcherinnen und Zürchern vorzulegen, hätte Genner es zudem begrüsst, wenn die Vorlage dem Grossraum Zürich zur Abstimmung unterbreitet worden wäre. Der Verkehr stoppe nicht an der Stadtgrenze. Deshalb müssten Stadt und Kanton möglichst gut zusammenarbeiten. (sda)

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