Zürich
Stadtrat beantragt Baulinien-Änderungen im Hochschulgebiet

Die Realisierung der verschiedenen geplanten Mega-Projekte im Stadtzürcher Hochschulquatier bedingt unter anderem auch die Revision von Baulinien. Da der Zürcher Gemeinderat für die Festlegung von Baulinien zuständig ist, beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat entsprechende Änderungen.

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Die Realisierung der verschiedenen geplanten Projekte bedingt unter anderem auch die Revision von Baulinien im Hochschulgebiet. Für deren Festlegung ist das Stadtzürcher Parlament zuständig.

Die Realisierung der verschiedenen geplanten Projekte bedingt unter anderem auch die Revision von Baulinien im Hochschulgebiet. Für deren Festlegung ist das Stadtzürcher Parlament zuständig.

Matthias Scharrer (mts)

Wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte, beantragt er die Baulinien der Gloria- , Physik- , Rämi- , Schmelzberg- und Sternwartstrasse sowie des Häldeliwegs gemäss Vorlage des Stadtrats abzuändern, zu löschen und neu festzusetzen.

In den kommenden 30 Jahren wollen sich Uni, ETH und Universitätsspital an ihren zentral gelegenen Standorten in der Stadt Zürich oberhalb des Centrals weiter ausdehnen. Dafür werden zahlreiche Gebäude im Uniquartier abgerissen.

Bauliche Einschränkungen für die Neubauten hatte die bürgerliche Seite des Kantonsrates Mitte März bei der Abstimmung über den revidierten Richtplan Hochschulgebiet weitestgehend verhindert. Über die Umsetzung entscheiden wird in erster Linie die kantonale Baudirektion.

Die Realisierung der verschiedenen geplanten Projekte bedingt unter anderem auch die Revision von Baulinien im Hochschulgebiet. Für deren Festlegung ist das Stadtzürcher Parlament zuständig.

Kritik gegen die einschneidenden Pläne des Kantons gibt es vor allem aus den betroffenen Quartieren. Anfang Mai beispielsweise forderte die Arbeitsgruppe Besorgte Bürger Zürich den Stadtrat in einem offenen Brief auf, Korrekturen am kantonalen Richtplan sowie eine Einigungsverhandlung zu verlangen.

Seit Anfang April liegen sowohl die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung öffentlich auf, als auch die Gestaltungspläne von Universitätsspital, ETH und Universität.