Zürich

Stadtpolizei verteilt 2017 weniger Parkbussen

Die Zürcher Stadtpolizei hat im Jahr 2017 um 11 Prozent weniger Bussen ausgestellt als im Vorjahr.

Die Zürcher Stadtpolizei hat im Jahr 2017 um 11 Prozent weniger Bussen ausgestellt als im Vorjahr.

Die Zürcher Stadtpolizei hat im vergangenen Jahr weniger Parkbussen ausgestellt. Die Zahl ging um fast 11 Prozent auf 449'606 zurück, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

Als Grund für den Rückgang vermutet die Stadtpolizei, dass die Autofahrer disziplinierter waren, wie eine Sprecherin auf Anfrage sagte. Zudem könne es auch Schwankungen geben, wie viele Mitarbeitende der Stadtpolizei unterwegs seien.

Hingegen hat die Zahl der Übertretungen beim Fliessverkehr um rund 6 Prozent auf 522'226 zugenommen. Dazu haben gemäss Mitteilung auch die rund 7200 Bussen beigetragen, die aufgrund der neuen Zufahrtskontrolle an der Langstrasse erfasst wurden. Die automatische Zufahrtskontrolle ist seit Juni 2017 in Betrieb. Zudem wurden 3293 weitere Übertretungen erfasst.

Gesamthaft hat die Stadtpolizei im vergangenen Jahr rund 975'000 Übertretungen geahndet. Die Zahlungen aufgrund von Ordnungsbussen machten 2017 rund 62,2 Millionen Franken aus. Dies entspricht einer Abnahme gegenüber 2016 von einer Million Franken aus.

Budgetiert war für 2017 ein Ertrag von 60,8 Millionen Franken. Der Mehrertrag von 1,4 Millionen Franken liege im normalen Schwankungsbereich. Von den rund 975'000 Übertretungen wurden 93 Prozent im anonymen, direkt zahlbaren Verfahren und sieben Prozent im ordentlichen Verfahren via Strafverfolgungsbehörden erledigt.

Meistgesehen

Artboard 1