Stadt-Jubiläum

«Stadtglüüt» geht weiter – dank Restvermögen von «Winterthur750»

Hunderte Winterthurer feierten im Juni 2014 das 750-Jahr-Jubiläum der Stadt mit einem grossen Festakt beim Bahnhof.

Hunderte Winterthurer feierten im Juni 2014 das 750-Jahr-Jubiläum der Stadt mit einem grossen Festakt beim Bahnhof.

Das Winterthurer Projekt «Stadtglüüt», das bei den letzten beiden Jahreswechseln auf dem Kirchplatz ertönte, wird in den nächsten Jahren fortgesetzt. Finanziert wird es aus dem Restvermögen des Vereins «Winterthur750», der aufgelöst wird.

Winterthur feierte letztes Jahr 750 Jahre Stadtrecht. Der Verein "Winterthur750" habe nach Abschluss der Arbeiten zum Jubiläumsjahr noch ein Vermögen von 22'000 Franken. Die Mitgliederversammlung beschloss am Dienstag die Auflösung des Vereins und die Verwendung des Restvermögens zur Fortsetzung des Projektes "Stadtglüüt", wie der Verein in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt.

Der Klangkünstler Klaus Grimmer hatte die Klänge sämtlicher Glocken der Stadt Winterthur aufgenommen. Er stellte damit eine eigene Glockenkomposition zusammen, die zum Jahreswechsel auf dem Kirchplatz erklang. Sie werde nun auch in Zukunft zum Jahreswechsel erlebt werden können, heisst es in der Mitteilung.

65 Projekte für 6 Millionen Franken realisiertIm Grundkonzept des Vereins "Winterthur750" waren 25 Projektideen mit einem geschätzten Umfang von 4,8 Millionen Franken vorgesehen. Im Jubiläumsjahr wurden dann effektiv 65 Projekte mit Gesamtproduktionskosten von mehr als 6 Millionen Franken realisiert.

Die Stadt steuerte wie geplant 1,65 Millionen Franken und der Lotteriefonds 1 Million Franken bei. Die zusätzlichen Mittel stammten von Sponsoren sowie aus Ticketeinnahmen. Es wurde auch viel Freiwilligenarbeit geleistet.

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