Überraschung oder auch Irritation über die Inszenierung, die gemeinsam mit einer Theaterpädagogin einstudiert wird, sind ausdrücklich erwünscht.

Die Organisatoren wollen die Zuschauer neugierig machen und einladen, mit ihnen für jeweils einen Gang an der Tafel Platz zu nehmen. Bewirtet werden zwischen 14 und 18 Uhr jeweils zwölf Personen, die Hälfte davon Passanten.

Der Anstoss für die Performance kam von Nathalie Keinath, die in Luzern Soziale Arbeit studiert. Sie hat das integrative Theaterprojekt geplant. Die Aufführung auf einem öffentlichen Platz und die lange Tafel sollen die Passanten neugierig machen und zur Begegnung einladen.

Ziel ist es, zu zeigen, dass Gleichstellung von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung möglich ist. Sowohl an der Vorbereitung als auch bei der eigentlichen Inszenierung sind insgesamt neun Menschen mit Behinderung beteiligt. "Wir wollen zeigen, dass auch sie wichtige Beiträge leisten und sich in jedem Projekt entfalten können," erklärt Nathalie Keinath.

Unterstützung bei der Umsetzung kam vom Verein Rührwerk, der sich seit 2010 mit sozialen und kulturellen Projekten für Integration und Chancengleichheit einsetzt.

Damit die Idee von "Stadtessen" nachhaltig wirkt, wird am Aufführungstag ein Film gedreht, der über Social-Media-Kanäle verbreitet wird.