Winterthur
Stadtentwicklung: Aus dem ehemaligen Industrieareal Werk 1 wird die "Lokstadt"

Der Baukonzern Implenia und Vertreter der Stadt Winterthur haben das Areal, das in den nächsten zehn Jahren in mehreren Etappen überbaut wird, am Donnerstagabend getauft.

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Rund 1500 Personen werden in der "Lokstadt" leben. (Symbolbild)

Rund 1500 Personen werden in der "Lokstadt" leben. (Symbolbild)

Keystone

Der gewählte Name nehme die Ursprünge des Sulzerareals als Lokschmiede auf und verbinde die Geschichte mit dem urbanen Charakter und der Grösse des zukünftigen Stadtteils, wird Adrian Wyss, Bereichsleiter Modernisation & Development bei Implenia, in einer Mitteilung zitiert.

In der "Lokstadt" werden am Ende bis zu 1500 Personen Zuhause sein. Gemäss Gestaltungsplan "Sulzerareal Werk 1" entstehen rund 750 Wohnungen, wovon 30 Prozent dem preisgünstigen Wohnen vorbehalten sind. Fünf öffentliche Plätze, darunter der über 6000 Quadratmeter grosse "Dialogplatz" mit 150 Bäumen, sollen für Erholungs- und Begegnungsräume sorgen.

Auf einer Fläche von rund 120'000 Quadratmetern wird laut Implenia Platz "zum Erleben, Wohnen und Arbeiten" geschaffen. Die "Lokstadt" werde zudem - unter anderem dank Fernwärme von Stadtwerk Winterthur, einer ressourceneffizienten Bauweise und eines reduzierten Automobilverkehrs - das erste 2000-Watt-Areal von Winterthur.