Fussball
Stadt Zürich will Fanarbeit von FCZ und GC weiterhin unterstützen

Für die Fanarbeit sollen die Fussballclubs FCZ und GC weiterhin Geld von der Stadt erhalten. Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat, den Verein Fanarbeit für die Jahre 2017-2020 mit einem jährlichen Maximalbeitrag von 100'000 Franken zu unterstützen.

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Gewalttätige Vorkommnisse können zwar nicht gänzlich verhindert werden, aber durch Fanarbeit wird dazu beigetragen, dass Gewalt nicht zum Normalfall wird. (Symbolbild)

Gewalttätige Vorkommnisse können zwar nicht gänzlich verhindert werden, aber durch Fanarbeit wird dazu beigetragen, dass Gewalt nicht zum Normalfall wird. (Symbolbild)

Keystone

Der Verein Fanarbeit entwickelt Projekte, um Fussballfans für Gewaltfragen zu sensibilisieren und die Zusammenarbeit unter den Fans zu fördern. Der Verein ist überdies Ansprechpartner für alle Akteure rund um den Zürcher Fussball.

Das bewährte Konzept soll auch in den kommenden Jahren fortgeführt werden können, teilte der Stadtrat am Mittwoch mit. Deshalb beantragt er dem Gemeinderat den Unterstützungsbeitrag. Die Stadt Zürich, der Kanton und die beiden Vereine tragen je einen Drittel der Kosten.

Fanarbeit könne zwar gewalttätige Vorkommnisse nicht gänzlich verhindern. Sie leiste aber einen entscheidenden Beitrag, damit Gewalt nicht zum Normalfall wird, heisst es weiter. Mit dem gezielten Einbezug von Fans könnten Vorfälle verhindert oder vermindert werden.

Die Fanprojekte starteten 2008 mit einer dreijährigen Pilotphase. 2011 wurde diese um zwei Jahre verlängert. Danach erhielt der Verein definitive Strukturen. Dem Vorstand gehören je ein Vertreter der Stadt Zürich, der beiden Fussballclubs, der Chef des kantonalen Sportamts sowie ein Vertreter der Offenen Jugendarbeit an.