Entschädigung
Stadt Zürich will Asbestopfer finanziell entschädigen

Die Stadt Zürich will Angestellte, die durch Asbest geschädigt wurden, finanziell entschädigen. Die Verordnung über freiwillige Leistungen für "im Dienst verunfallte Angestellte" soll auf Asbestopfer ausgeweitet werden.

Merken
Drucken
Teilen
Asbesthaltige Eternitplatten (Archivbild)

Asbesthaltige Eternitplatten (Archivbild)

Keystone

Durch Asbest geschädigte Angestellte sollen von der Stadt Zürich entschädigt werden.

Bisher galt die Verordnung über freiwillige Leistungen nur für im Dienst verunfallte Angestellte. Neu soll sie auch für Asbestopfer gelten, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte. Definitiv darüber entscheiden wird der Gemeinderat.

Die Regelung soll Angestellten und ihren Angehörigen ermöglichen, rasch und einfach finanziell entschädigt zu werden. Anstoss für diese Verordnungs-Änderung war eine Motion, die einen Fonds für Asbestopfer verlangte. Ein solcher Fonds ist aufgrund kantonalen Rechts aber nicht möglich.