Zürich
Stadt Zürich warnt vor gefälschten E-Mails

Unbekannte versenden momentan E-Mails mit Schadsoftware von gefälschten Stadt-Zürich-Absenderadressen aus. Die Stadt Zürich warnt deshalb vor den simpel gestalteten E-Mails, die meist Rechtschreibfehler enthalten.

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Die gefälschten Mails enthalten meist Rechtschreibfehler. (Symbolbild)

Die gefälschten Mails enthalten meist Rechtschreibfehler. (Symbolbild)

Keystone

Die unter dem Namen "Retefe" bekannte Schadsoftware-Welle laufe in der Schweiz seit längerer Zeit und sei der Melde- und Analysestelle Informationssicherung (MELANI) des Bundes bekannt, teilte Organisation und Informatik der Stadt Zürich am Mittwoch mit.

Bisher sind info@zuerich.ch, info@pkzh.ch, info@wildnispark.ch und info@ewz.ch als gefälschte Absenderadressen bekannt, wobei die Adresse, Betreff und der Inhalt der E-Mails variiere. Inhaltlich entsprechen sie aber nicht der Tätigkeit der jeweiligen Institution. Eine Auswirkung auf die IT-Infrastruktur der Stadt hätten die gefälschten Absender nicht.

Die Stadt rät unter anderem, keine Links oder Anhänge aus verdächtigen E-Mails zu öffnen und E-Mails, die unaufgefordert im Postfach landen, deren Absenderadresse nicht bekannt ist oder deren Inhalt merkwürdig scheint, zu misstrauen.

Ausserdem sollen die Benutzer vorsichtig sein, wenn eine Aktion verlangt oder mit Konsequenzen wie Geldverlust oder verpassten Chancen gedroht wird.