Zürich
Stadt Zürich muss aus Sicherheitsgründen Buche beim Seebad Enge fällen

Die Stadt Zürich muss beim Seebad Enge aus Sicherheitsgründen eine Buche fällen. Beim Baum brachen Äste ab, er steht schief und der Wurzelteller hob sich an - er könnte damit jederzeit umfallen.

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Aus Sicherheitsgründen muss die Stadt Zürich beim Seebad Enge eine Büche fällen.

Aus Sicherheitsgründen muss die Stadt Zürich beim Seebad Enge eine Büche fällen.

Keystone

Grün Stadt Zürich sperrt seit einem grossen Astabbruch im Jahr 2011 eine Buchengruppe und den darunter verlaufenden Seeweg beim Seebad jeweils zur Sicherheit ab, wenn eine Hitzephase ansteht. So auch in diesem Jahr: Die Sperre gilt seit dem 2. August, da seit dann Tropennächte anstanden.

Prompt brachen am Dienstagmorgen zwei Starkäste innerhalb dieser Absperrung ab, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Ausser am Baum entstand weder Sach- noch Personenschaden.

Grün Stadt Zürich und eine externe Baumsachverständige beurteilten den Baum noch am gleichen Tag. Sie stellten dabei fest, dass weder der Baum noch die Äste eine Vorschädigung zeigten, die auf einen Astabbruch hätten hindeuten können, wie es weiter heisst.

Allerdings hat sich die Buche abgesenkt, steht nun schief und der Wurzelteller ist angehoben: Er könnte jederzeit umfallen und dabei Menschen und andere Bäume aus der schützenswerten Buchengruppe gefährden. Der Baum wird daher noch vor der Street Parade vom kommenden Samstag gefällt, wie es weiter heisst.

Wenn gesunde Äste ohne Voranzeichen spontan abbrechen, spricht man von einem Grünastabbruch. Über die genaue Ursache solcher Astabbrüche gibt es laut Mitteilung viele Theorien, aber noch keine abschliessende Erklärung. Der Zusammenhang mit Hitzeperioden und Tropennächten sei jedoch auffällig.