Gemeinderat
Stadt Zürich kommt Lädelibesitzern in Seitengassen entgegen

Kleine Läden in Seitenstrassen sollen in der Stadt Zürich künftig mit Reklameständern an der nahen grösseren Strasse auf sich aufmerksam machen dürfen. Der Gemeinderat hat am Mittwoch eine entsprechende Änderung der geltenden Verordnung gutgeheissen.

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Zürcher Niederdorf. (Archiv)

Zürcher Niederdorf. (Archiv)

Keystone

Seit vergangenem Oktober gilt die Verordnung über die so genannten Passantenstopper in der Innenstadt. Das sind mobile Reklametafeln, welche die Passanten auf einzelne Geschäfte aufmerksam machen. Gemäss Verordnung sind die Ständer bewilligungs- und gebührenpflichtig - und sie müssen "direkt an der Gebäudefassade des Geschäftsbetriebs aufgestellt werden".

Damit seien Läden in den kleinen Seitengassen - namentlich zur Nieder- oder Oberdorfstrasse oder zum Limmatquai - benachteiligt, argumentierten zwei Fraktionsmitglieder der SP im Gemeinderat und reichten ein Postulat ein. Es fordert den Stadtrat auf, die Regeln zugunsten dieser kleinen Läden abzuändern.

Auf Antrag der FDP wurde zudem die Beschränkung auf die Kernzone – also die Innenstadt - aufgehoben. Die Möglichkeit, Schilder auf der jeweils grösseren Strasse aufzustellen, wo sie nicht stören, soll also in der ganzen Stadt gelten. Das Postulat wurde einstimmig mit 120 zu 0 Stimmen gutgeheissen.