Gleichstellung
Stadt Zürich feiert die Regenbogenfamilien

Am kommenden Samstag wird in der Stadt Zürich der "International Family Equality Day (IFED)" gefeiert. Der Tag soll auf die Lücke bei der rechtlichen Anerkennung von Kindern aus Regenbogenfamilien aufmerksam machen.

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Viele Regenbogenfamilien sorgen in vorbildlicher Weise für ihre Kinder.

Viele Regenbogenfamilien sorgen in vorbildlicher Weise für ihre Kinder.

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Die Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich sowie der Dachverband Regenbogenfamilien organisieren gemeinsam im Kulturmarkt in Zürich-Wiedikon eine Feier zum fünften IFED.

Dieser Tag werde "die Vielfalt der Familienformen in unserer Stadt sichtbar" machen, wird Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) in einer Medienmitteilung vom Mittwoch zitiert. "Das ist ein wichtiger Beitrag im Prozess hin zur vollständigen rechtlichen und tatsächlichen Gleichstellung von Regenbogenfamilien."

Regenbogenfamilien sind Familien, in denen sich mindestens ein Elternteil als lesbisch, schwul, bi, trans oder queer versteht. In der Schweiz wachsen gemäss Mitteilung der Stadt rund 30'000 Kinder in Regenbogenfamilien auf.

Die Zürcher IFED-Veranstaltung gibt Regenbogenfamilien und deren Kindern die Möglichkeit, sich und ihre Community zu feiern, und soll ein Zeichen der Solidarität unter den Familien setzen. "Unsere Familien sind Teil der Gesellschaft und bedürfen derselben Anerkennung und Absicherung wie alle anderen Familien", wird Maria von Känel vom Dachverband Regenbogenfamilien zitiert.