Legislaturschwerpunkte

Stadt Zürich will 2010-2014 Kultur, Kinder und Internet fördern

Auch Frühförderung ein Schwerpunkt

Auch Frühförderung ein Schwerpunkt

Der Zürcher Stadtrat hat seine vier politischen Schwerpunkte für die kommenden vier Jahre festgelegt. Besondere Beachtung schenkt er der Kultur, den Kindern, der Quartierentwicklung sowie der Informationstechnologie.

Zusätzlich zu den Legislaturschwerpunkten "Kultur- und Kreativstadt Zürich", "eZürich", "Stadt und Quartiere gemeinsam gestalten", "Frühförderung - Gute Startchancen für alle Kinder" legt der Stadtrat auf zwei weitere Themen besonderes Gewicht: "Menschen mit Behinderung" und "Die Stadt Zürich als attraktive Arbeitgeberin".

Ziel der Legislaturschwerpunkte ist es, die Lebensqualität, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das wirtschaftliche Wohlergehen Zürichs weiter auszubauen, wie es in einer Mitteilung des Stadtrates vom Mittwoch heisst.

Nach Ansicht des Stadtrates zeichnet sich Zürichs Kulturangebot durch Vielfalt und Qualität aus und stellt einen wichtigen Standortvorteil dar. Nun sollen die Anstrengungen erhöht werden, Zürich auch international als Kultur- und Kreativstadt zu positionieren.

Im Bereich Internet und Informationstechnologie (ICT) schwebt dem Stadtrat vor, mit "eZürich" die Stadt im kommenden Jahrzehnt zum Innovationspool und zur Pionier- und Modellstadt für ICT-Dienstleistungen und ICT-Infrastruktur zu machen.

Der technologische Wandel werde so begleitet, dass auch ICT-ferne Bevölkerungsgruppen die digitalen Dienstleistungen nutzen können, heisst es weiter. Alle Bewohnerinnen und Bewohner des Grossraums Zürich sollen beispielsweise von "kundenfreundlichen Dienstleistungen" der digitalen Verwaltung profitieren.

Wandel in den Quartieren

Nicht nur die Technologie wandelt sich. Durch die rege Bautätigkeit verändert sich in Zürich auch das Aussehen der Quartiere sowie deren Bevölkerungszusammensetzung.

Deshalb soll einerseits das Verständnis der Bevölkerung für die Stadt im grösseren Rahmen des Metropolitanraums gefördert werden. Andrerseits sollen auch Leitbilder für die Quartierentwicklung erarbeitet werden.

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