Für Sozialhilfebeziehende, die arbeitsfähig, aber momentan nicht in den Arbeitsmarkt integrierbar sind, stehen Arbeitsplätze in Teillohnbetrieben zur Verfügung. Damit können die Sozialhilfebeziehenden die geforderte Gegenleistung für die erhaltene Unterstützung erbringen und bleiben im Arbeitsprozess.

Die Teillohnstellen werden teilweise von der Stadt selber, teilweise von privaten Trägerschaften angeboten. Fünf private Trägerschaften - Feinschliff GmbH, Stiftung Züriwerk, Dock Gruppe AG, Verein Arche Zürich und Verein Caritas Zürich - sollen finanziell unterstützt werden. Sie bieten maximal 181 Plätze an, wie es in der Mitteilung heisst.

Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat, diesen Betrieben für die Jahre 2017-2020 jährliche leistungsabhängige Maximalbeiträge von insgesamt 4,6 Millionen Franken zu gewähren. Dies sind rund 2,3 Millionen Franken weniger als in der vorangegangenen Vertragsperiode. Bei der Berechnung berücksichtigt wurde die Auslastung der vergangenen Jahre.

Ab diesem Jahr ist die Teilnahme an Arbeitsintegrationsprogrammen für Sozialhilfebeziehende ab dem 55. Altersjahr freiwillig und nicht mehr wie bisher ab dem 60. Altersjahr.