Die Stadt spannt im Seilziehen um die Fluglärmverteilung mit dem Fluglärmforum Süd zusammen, wie Stadträtin Claudia Nielsen (SP) am Freitag vor den Medien sagte. Dieses vertritt die Gemeinden im Süden des Flughafens bis nach Rapperswil SG. Mit Zürich Nord, Stettbach und Schwamendingen ist auch die Stadt Zürich betroffen.

Lärm mache krank, so Nielsen, Vorsteherin des Gesundheits- und Umweltdepartementes. Aus diesem Grund müsse die Zahl der Menschen, die grossem Lärm ausgesetzt sind, möglichst klein gehalten werden. Im Süden des Flughafens lägen aber die am meisten bevölkerten Regionen des Kantons.

Wie der Präsident des Forums, Richard Hirt, sagte, könnte die Zahl der Betroffenen wesentlich verringert werden, würden der gekröpfte - oder gekrümmte - Nordanflug eingeführt und die Ost-West-Piste verlängert.

Hirt warnte zudem vor einer Nutzung des Flugplatzes Dübendorf als «Zusatzpiste» für den Flughafen. Dübendorf dürfe nicht für «Jet-Verkehr» genutzt werden.