Coronavirus

Stadt Zürich öffnet Parkanlagen wieder

Zürcher Pärke werden teils am 11. Mai geöffnet

Zürcher Pärke werden teils am 11. Mai geöffnet

Der Zürcher Stadtrat gab an der Pressekonferenz bekannt, dass mit Ausnahme des rechten Seeufers und der Oberen Letten, die Pärke am kommenden Montag wieder geöffnet werden.

Die Stadt Zürich öffnet am Montag zahlreiche Parkanlagen wieder, die wegen der Corona-Krise geschlossen wurden. Die beliebte Seeuferpromenade bleibt jedoch gesperrt.

Wo sich das weiterhin geltende Versammlungsverbot durchsetzen lasse, wird die seit 20. März geltende Sperrung aufgehoben, sagte Stadträtin Karin Rykart (Grüne) am Dienstag an einer Videokonferenz für Medienschaffende. Ab Montag wieder geöffnet ist laut der städtischen Sicherheitsvorsteherin beispielsweise die Bäckeranlage. «Wir wollen schauen, wie gut es funktioniert», sagte Rykart.

Vorläufig gesperrt bleibt die Seeuferanlage vom Utoquai bis zum Strandbad Wollishofen. Auch der Obere Letten wird vorläufig nicht wieder zugänglich gemacht.

Die Bäckeranlage und weitere Pärke in der Stadt Zürich sind ab kommendem Montag wieder zugänglich. (Archivbild)

Die Bäckeranlage und weitere Pärke in der Stadt Zürich sind ab kommendem Montag wieder zugänglich. (Archivbild)

Ihren Betrieb wieder hochfahren soll auch die Stadtverwaltung. Laut Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) sollen ab 11. Mai wieder alle Dienstleistungen angeboten werden. Wo es aufgrund der Tätigkeit gut möglich sei, könnten Mitarbeitende aber weiterhin von zuhause aus arbeiten. Die Rückkehr zur Normalität in verschiedenen Bereichen dürfe nicht dazu führen, dass bisherige Erfolge gefährdet würden.

Gesundheitsvorsteher Andreas Hauri (GLP) zeigte sich erleichtert, dass die Zahl der Ansteckungen und Hospitalisationen geringer ausgefallen sei, als zwischenzeitlich prognostiziert. Die Belastung im Gesundheitswesen, etwa in den Spitälern oder den Alterszentren, sei trotzdem sehr hoch gewesen. «Wir müssen nun alles daran setzen, eine mögliche zweite Welle so gering wie möglich zu halten», sagte er.

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