2000-Watt-Gesellschaft

Stadt Zürich fördert Ersatz von Öl- und Gasheizungen

Energieverbunde werden für die Stadt zunehmend wichtiger.

Energieverbunde werden für die Stadt zunehmend wichtiger.

Eigentümerinnen und Eigentümer von Gebäuden auf Zürcher Stadtgebiet erhalten Fördergeld, wenn sie ihre Öl- und Gasheizung vorzeitig stilllegen und sich mit andern zu einem Energieverbund zusammenschliessen. Bis 2020 stehen insgesamt zwei Millionen Franken zur Verfügung.

Die Bevölkerung der Stadt Zürich hat sich die 2000-Watt-Gesellschaft zum Ziel gesetzt. Um dieser näher zu kommen, fördert die Stadt ab Juli den Umstieg von Öl- und Gasheizungen auf klimafreundliche Energieverbunde mit Geld.

Gemäss Mitteilung spielen Energieverbunde für die zukünftige Energieversorgung in der Stadt Zürich eine zunehmend wichtige Rolle und tragen dazu bei, das Ziel von einer Tonne CO2 pro Person und Jahr bis 2050 zu erreichen.

Bei privaten Liegenschaftsbesitzern scheitern diese Verbunde jedoch oft daran, dass die bestehenden fossil betriebenen Heizanlagen noch nicht amortisiert sind.

Um ganze Nachbarschaften gleichzeitig zu einem Verbund zusammenzuschliessen oder an einen bestehenden Verbund anzuschliessen, sei deshalb eine zeitlich aufeinander abgestimmte Amortisation notwendig, heisst es weiter. Ein finanzieller Zustupf der Stadt soll dies nun erleichtern.

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