Grün Stadt Zürich erarbeite ein Konzept für die kommunale Umsetzung der kantonalen Regelung, teilte die Stadt am Dienstag mit. Ziel sei, Klarheit und Rechtssicherheit zu schaffen. So sollen Nutzungskonflikte minimiert, Hunderisse bei Wildtieren reduziert und Naturräume geschützt werden.

Prioritär würden Anlagen behandelt, die mit Konflikten belastet sind oder intensiv zur Erholung genutzt werden, heisst es in der Mitteilung. Dazu gehören etwa die Seeanlagen, die Pestalozzi-Anlage an der Bahnhofstrasse, der Platzspitz oder Gemeinschaftszentren.

Stadtrat Filippo Leutenegger (FDP), Grün Stadt Zürich und Vertreter des Polizeidepartementes wollen am "runden Tisch" das Konzept mit Betroffenen diskutieren. Am Tisch sitzen Hundehalterinnen und -halter, Vertretungen von Quartiervereinen, Sport, Elternvereinen, Holzkooperationen und dem kantonalen Veterinäramt.

2010 trat im Kanton Zürich das neue kantonale Hundegesetz in Kraft. Es schreibt unter anderem ein Hundeverbot auf Friedhöfen, Pausenplätzen, Spiel- und Sportfeldern, in Badeanstalten und in Naturschutzgebieten vor.

Nicht mehr enthalten ist eine Leinenpflicht in Parkanlagen. Hingegen können die Gemeinden selber eine Leinenpflicht oder Zutrittsverbote an Orten verfügen, die nicht vom Hundegesetz abschliessend erfasst werden.