Städteplanung
Stadt Winterthur und SBB prüfen neue Nutzung von Gleisarealen

Die Stadt Winterthur und die SBB prüfen gemeinsam, ob auf innerstädtischem Gleisraum neue Nutzungen möglich sind. Sie starten ein Entwicklungsprojekt für das Gleisareal Tössmühle/Güterbahnhof und für das Gleisareal Lindspitz beim Kantonsspital.

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Die Stadt Winterthur und SBB überprüfen das Gleisareal Lindspitz beim Kantonsspital und das Gleisareal Tössmühle/Güterbahnhof für eine mögliche Neunutzung. (Symbolbild)

Die Stadt Winterthur und SBB überprüfen das Gleisareal Lindspitz beim Kantonsspital und das Gleisareal Tössmühle/Güterbahnhof für eine mögliche Neunutzung. (Symbolbild)

Auf dem Gleisareal beim Kantonsspital stehen heute unter anderem das Spital-Parkhaus, ein Lokführergebäude, Hallen für historische Züge sowie die Löschzüge, die möglichst schnell in alle Richtungen ausrücken können.

Wie die Stadt Winterthur am Dienstag mitteilte, soll bis Mitte 2018 zusammen mit der SBB geprüft werden, welche Anlagen dort zwingend bleiben müssen und welche langfristig an einen anderen Standort verlegt werden könnten.

Die entstehende freie Fläche könnte dann "dichter genutzt werden", wie die Stadt schreibt. An dieser Lage biete sich eine einzigartige Chance für die Weiterentwicklung des Standortes.

Verlegung des Güterbahnhofs

Das zweite Areal, das auf eine andere Nutzung überprüft wird, ist der Bahnkorridor vom Güterbahnhof beim Salzhaus bis zur Tössmühle bei der Autobahn in Richtung Zürich. An diesem Standort soll dereinst der Brüttenertunnel sein Portal erhalten. Stadt und SBB wollen nun prüfen, wie die Gleise künftig koordiniert werden sollen.

Dazu gehören auch Abklärungen, ob der Güterbahnhof noch in heutiger, zentrumsnaher Form notwendig ist oder ob er allenfalls in die Peripherie verlegt werden könnte.

Gemäss Angaben der Stadt ist auch der Kanton Zürich an den Abklärungen zu diesen beiden Arealen beteiligt. Die Ergebnisse fliessen dann in ein Leitbild, das die mittel- und langfristigen Perspektiven für diese Gleisareale aufzeigen soll.

Bevölkerung, Politik und weitere Betroffene würden dann "in geeigneter Weise" über weitere Schritte informiert.