Professionelle Zürcher Verlage mit vorwiegend literarischem Programm konnten sich für ihre Repräsentationstätigkeit im In- und Ausland um einen Unterstützungsbeitrag bewerben. Insgesamt sind 25 Gesuche eingegangen, wie Stadt und Kanton am Montag mitteilten.

Die einmalige Unterstützung soll als Überbrückung dienen, bis die Verlagsförderung des Bundes in Kraft tritt. Die Verlage Nagel & Kimche, NordSüd, Diogenes, Unionsverlag und Kein & Aber erhalten je 15'000 Franken, Dörlemann, Limmat, diaphanes, Rotpunkt und Edition Moderne je 12'000 Franken. Je 6000 Franken gehen an Salis, bilgerverlag und Nimbus, je 3500 Franken an Elster und edition 8.

Lesereise durch den Kanton

Einmal jährlich vergibt die Fachstelle Kultur des Kantons Zürich Werkbeiträge an Autorinnen und Autoren, deren Texte im Entstehen begriffen sind, wie der Kanton in einer Mitteilung schreibt. Sechs Zürcher Autorinnen erhalten Beiträge von insgesamt 192'000 Franken: Katja Schönherr, Barbara Stengl, Melinda Nadj Abonji, Svenja Hermann, Julia Weber und Cristina Achermann.

Für bereits veröffentlichte Texte erhalten vier Autorinnen und Autoren einen Anerkennungsbeitrag in Höhe von je 10'000 Franken: Katharina Geiser für "Vierfleck oder das Glück", Ruth Schweikert für "Wie wir älter werden", Dieter Bachmann für "Die Gärten der Medusa" sowie Thilo Krause für "Um die Dinge ganz zu lassen".

Verbunden mit diesen Beiträgen ist auch in diesem Jahr eine Lesereise durch den Kanton. In Rheinau, Bülach, Thalwil und Wetzikon präsentieren jeweils zwei oder drei der Ausgezeichneten ihre Texte. Moderiert werden die vier Abende von der Slam-Poetin Hazel Brugger, begleitet wird sie von Anna Trauffer am Kontrabass.