Die Trägerschaft soll das Haus während mindestens sieben Monaten pro Jahr an sechs Tagen als öffentlich zugängliche Kulturinstitution führen, teilte die Kulturabteilung der Stadt am Mittwoch mit. Bisher war das Museum in den Sommermonaten der Bevölkerung während fünf Monaten zugänglich.

Zudem soll jährlich mindestens eine neue Ausstellung realisiert werden, die sich mit Le Corbusier, seinem Schaffen, seinen Thesen und seinem Einfluss auf unsere Lebenswelt auseinandersetzt.

Das denkmalgeschützte Gebäude wird ab Herbst umfassend saniert. Die Bauarbeiten sollen im Frühling 2019 abgeschlossen sein.

Betreiber bekommt jährlichen Beitrag

Der Zürcher Gemeinderat hat bereits im Dezember 2016 Betriebsbeiträge für die neue Trägerschaft bewilligt. Der zukünftige Betreiber erhält für die Jahre 2019 bis 2022 jährlich 500'000 Franken. Zudem erlässt die Stadt die Miete von jährlich 220'000 Franken.

Der Pavillon wurde 1967 eröffnet und war bis im Frühling 2014 im Besitz der Galeristin und Sammlerin Heidi Weber. Sie hatte das Centre Le Corbusier initiiert. Im Mai 2014, als der Baurechtsvertrag ablief, übernahm die Stadt Zürich den Pavillon.

Der Pavillon im Seefeld ist das einzige Gebäude, das Charles-Edouard Jeanneret, alias Le Corbusier, in der Deutschschweiz realisierte.